Tierarzt oder Tierheilpraktiker?
Aus unserer Sicht sollte sich diese Frage im Idealfall gar nicht als „entweder – oder“ stellen. Eine gute tierärztliche Versorgung und eine naturheilkundlich orientierte Begleitung können sich sinnvoll ergänzen – immer mit dem Wohl des Hundes im Mittelpunkt. In akuten Notfällen zählt jede Minute. Situationen wie eine akute Vergiftung, ein schwerer Unfall oder eine Magendrehung gehören unverzüglich in tierärztliche Behandlung. Als Hundehalter ist es sinnvoll, sich rechtzeitig mit möglichen Notfallsituationen und dem richtigen Vorgehen vertraut zu machen. Im Rahmen unserer Beratung unterstützen wir dich gerne dabei, Warnzeichen besser einzuordnen und das passende Vorgehen im Ernstfall zu kennen.
Tierarzt und Tierheilpraktiker – eine sinnvolle Ergänzung
Durch die Verbindung unterschiedlicher Blickwinkel können schulmedizinische Diagnostik und naturheilkundlich orientierte Ansätze gut aufeinander abgestimmt werden. Besonders wertvoll ist dabei eine offene Kommunikation, denn es müssen keine Berührungsängste zwischen Tierärzten und naturheilkundlich arbeitenden Tierheilpraktikern bestehen, wenn das Wohl des Tieres im Mittelpunkt steht.
Von März 2012 bis Oktober 2014 habe ich regelmäßig in der ganzheitlich ausgerichteten Tierarztpraxis „Ganzheitliche Praxis für kleine Haustiere“ (Dr. Ernst Meier · Dr. Bianca Dengjel · Dr. Monika Huber) in Dießen am Ammersee hospitiert. Diese Zeit hat meinen Blick für die sinnvolle Zusammenarbeit sowie für die Grenzen und Möglichkeiten naturheilkundlich orientierter Ansätze nachhaltig geprägt.
Der Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker (FNT e. V.) hat gemeinsam mit Tierärzten aus ganz Deutschland eine Informationsbroschüre zu diesem Thema erstellt.
Ganzheitlich orientierte Begleitung und Schulmedizin
Naturheilkunde wird häufig auch als Komplementärmedizin oder ganzheitliche Heilkunde bezeichnet. Gemeint sind Ansätze, die den Hund nicht nur über einzelne Symptome betrachten, sondern den gesamten Kontext einbeziehen – beispielsweise Ernährung, Lebensumfeld, Alltag und individuelle Besonderheiten.
Im Rahmen einer ganzheitlich orientierten Beratung wird daher nicht nur auf einzelne Symptome geschaut, sondern auch darauf, welche Faktoren das Wohlbefinden beeinflussen können. Ziel ist es, Zusammenhänge verständlich zu machen und alltagstaugliche Empfehlungen zu erarbeiten – immer als Ergänzung und nicht als Ersatz einer tierärztlichen Diagnostik oder Behandlung.
Vorsorge ist besser als Nachsorge!
Idealerweise kommt es gar nicht erst zu größeren Beschwerden. Durch geeignete Maßnahmen im Alltag – insbesondere über Ernährung, Lebensführung und ausgewählte Ergänzungen – kann die Gesunderhaltung von Hunden sinnvoll begleitet werden. Gerne unterstützen wir dich dabei, eine individuell passende, naturheilkundlich orientierte Vorsorge zu entwickeln.
So kannst du starten
Wenn du dir einen Überblick verschaffen möchtest, empfehlen wir dir eine Online-Beratung mit persönlicher telefonischer Begleitung. So können wir deine Situation in Ruhe besprechen und daraus konkrete, nachvollziehbare Empfehlungen ableiten.
Hinweis gemäß § 3 Heilmittelwerbegesetz (HWG):
Die auf dieser Website dargestellten Methoden und Empfehlungen entstammen der alternativ bzw. naturheilkundlich orientierten Begleitung und sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Alle Inhalte dienen der ganzheitlich orientierten Beratung und Unterstützung; dies gilt auch für individuelle Beratungsempfehlungen nach dem Gespräch. Sie stellen weder ein Heil- noch ein Linderungsversprechen dar. Ein konkreter Erfolg kann nicht zugesichert oder garantiert werden.

